Noch eine Initiative?
Dorfsaal-Visionen in Unterwössen?

Unterwössen ist ein Dorf, das sprüht vor unternehmungslustigen Leuten, von Ideen, von Stammtisch-, Vereins-, Unternehmens- und Rathausplanungen! Hier gibt es Visionen, Aufrufe, Initiativen und Hoffnungen! Hier ist jeder besessen von der Liebe zum Tal und seinen Entwicklungsmöglichkeiten. Der Verteidigungswille aus den Seeräuberkriegen ist ungebrochen und richtet sich gegen jede Großkopfeten-Entscheidung, die dem Tal die Luft nimmt. Ich sage nur Hallenbadschließung, Streichung der Pendlerpauschale oder Rauchverbot in Bierzelten. Im Bewusstsein der Menschen, in Ihrer Tatkraft und in Ihren Stammtischaussagen gibt es nur eine Richtung: nach vorn!!

Doch dann gibt es die Gegend, das wunderbare Achental, dessen Tiere und Pflanzen. Tiere und Pflanzen sehen eher stoisch dem Gewusel der Menschenwesen dort unten im Tal zu. Sie sind sich gewiss! Eigentlich ändert sich nichts! Für Tiere und Planzen ist das Leben, die letzten 50, wenn nicht hundert Jahre eigentlich gleich geblieben, trotz des Gewusels unten an der Ache.

Auch ich bin Teil dieser ach so menschlichen Herumwusel-Gesellschaft im kleinen Ort Unterwössen, die doch so viel sympathischer ist, als die in Millionenstädten zusammen gebackenen Menschenklumpen. Auch ich möchte herumwuseln, etwas erreichen, etwas besser machen, für alle! Ich versuche das auch mit www.woessner-see.de oder jetzt in der Initiative "Raum für unser Dorf".

Aber sollte ich wetten auf die Zukunftsperspektiven, würde ich eher gegen die Entwicklung und eher auf auf die stoische Sicht der Tiere setzen. Ich sähe das aus der stillen, abwartenden Perspektive, wenn die Wössner eine neue Raketenstufe in Richtung Vision zünden. Warum?

Ich erkenne "aktives-dorfleben-woessen.de", den Wirtschaftsverband Wössen e. V., dessen Initiative www.woessencard.de, sehe die Vereinsziele der fast 100 Wössner Vereine (jeder Verein hat in seiner Satzung ein Ziel definiert, oft ein anderes) und sehe Unternehmerideen wie die des in Aussicht gestellten Hotelinvestors auf dem Häringer Grundstück oder des Seeeigentümers Sepp Niess mit seiner Gaststätte am Wössner See.

Ich sehe dann, dass Unterwössen nur 3.500 Einwohner hat. Ich sehe, dass die Ortshonoratioren jeder für sich eigentlich in immer mindestens 10 Initiativen und Maßnahmen gleichzeitig arbeiten, aber nicht in die gleiche Richtung, sondern jeder ist an jedem Ort, in jedem Verein wieder einem anderen Ziel verschrieben.

Ich sehe dann, wie Initiativen, die sich das "aktiv" groß auf die Fahne geschrieben haben, sich im Internet dem wösseninteressierten Gast mit aktuellen Berichten aus 2003(?), mit aktuellen Einladungen für 2007(?) präsentieren (www.aktives-dorfleben-woessen.de) oder wie die Zielkonflikte der Dorfhonoratioren die Seegaststätte scheitern lassen. Ich sehe zurück auf -zig gescheiterte Hotelpläne, sehe auf Gemeinderäte, die mit dem Gedanken an einen Schlusstrich-Verkauf in Kontroverse zu neuen Gemeinderäte mit neuen Investitions- und Bau-Visionen treten.

Ich mache zwar mit! Aber wetten würde ich eher mit Tieren und Pflanzen, als mit den herumwuselnden Wössnern, dass da endlich mal was gelingt.

Ändern würde ich meine Meinung sofort, wenn ich erfahren würde, dass die Ideen von immerhin nur 3500 Einwohnern kanalisiert und auf gemeinsame eindeutige Ziele gerichtet würden. Denn letztendlich würde jeder davon profitieren, vielleicht sogar die Tiere und Pflanzen am Berg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lukk

 

Danke fürs Lesen.

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Dann schreiben Sie mir info@woessner-see.de

 

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