>> zum Quickie >> Bilderspaziergang um den Badesee



Klobenstein

Es ist schon ein besonderer Ort der Einkehr, dort an der Grenze zwischen Österreich und Deutschland, wo sich die Tiroler Ache in Millionen von Jahren eine Klamm durch die hohen Felsen geschnitten hat, die Entenlochklamm. Der Name spiegelt bildlich die räumliche Enge für den beachtlichen Strom wieder. Man hält immer einen Moment inne, wenn man sich vorstellt, dass hier damals ein Handelsweg schon zu Römerzeiten, ein Samerweg, entlang lief.

Heute quert der Wanderer an dieser Stelle auf seiner Wanderung über den grenzübeschreitenden "Schmugglerweg" das hier wilde Wasser der Ache über eine moderne Hängebrücke. Der Ortsname Klobenstein für das kleine Wallfahrtskirchlein (muss man sich ansehen!) und den daneben liegenden urigen uralten Gasthof stammt von dem eindrucksvollen Stein. Die sage sagte zu diesem Klobenstein, dass der sich auf das Stoßgebet eines Mädchens spaltete und ihr in dem Spalt Schutz vor einer Steinmure, einer vom Berg herab stürzenden Steinlawine, gewährte.

Es ist ein schönes Unterfangen sich - z.B. auf einer Wanderung über den Schmugglerweg - hier etwas Zeit zu nehmen, von der Hängebrücke aus zu beobachten, wie sich der Strom wild durch die Entenlockklamm zwängt, den mutigen Kajakfahrern und den Raftingbooten zuzusehen, wie sie durch diese Enge geschleudert werden, in der schönen Wallfahrtskirche inne zu halten und deren Schönheiten zu betrachten und dann im Gasthaus oder auf der Terrasse bei einer Brotzeit zu rasten.

Vom Wössner See ist es eine wunderbare Tageswanderung hin zum Klobenstein und wieder zurück. Wobei auch gern der Bus hilft, wenn man sich in der Zeit verschätzt.

 

Startseite Aktuelles Zum See Anfahrt Kontakt Unterkunft links Kleingedrucktes
Wössner See im Winter
Zaehlmarke VGWort